Silberamalgam – die giftige Gefahr im Mund

 

„Quecksilber und seine Verbindungen stellen aufgrund ihrer Toxizität eine potentielle Gefahr für die Umwelt und die menschliche Gesundheit dar.“ so Florian Schulze, EU-Koordinator des Weltverbandes für quecksilberfreie Zahnmedizin. 

Wussten Sie, dass sich Silberamalgam u.a. aus einem Gemisch von Quecksilber, Zinn, Kupfer und Zink sowie häufiger auch aus Kupfer, Indium, Antimon und/oder Palladium zusammensetzt, also aus fast 10 Metallen?

Besonders in unserer heutigen Gesellschaft nehmen die metallischen Belastungen ständig zu. Titanstifte für Zahnimplantate, Goldlegierungen, Piercings, Wasserbelastungen, u.a. durch Fluoridierung, Aluminium in Impfstoffen uvm. Der Körper ist zunehmend mit Metallen und ihren Belastungen konfrontiert.

Frau Dr. med. Carmen Kannengießer beschrieb in Ihrem Buch die Gefährlichkeit des Amalgams wie folgt: „Die Toxinbelastung der Bevölkerung aus exogenen und endogen Quellen (intestinale Intoxikation) nimmt ständig zu und ist kaum mehr überschaubar. Sie spielt eine wesentliche Rolle bei vielen chronisch Kranken. Das so genannte allergotoxische Amalgam- Syndrom (ATAS) kann, wie der Name schon sagt, sowohl eine Intoxikation, eine Allergie, eine Unverträglichkeit, aber auch eine Kombination davon sein. Die Symptomatik kann äußerst vielfältig sein: Antriebslosigkeit, Kopfschmerzen, Hautprobleme, auch Ekzeme, Schwindel, rezidivierende Candidainfektionen, Muskel- und Gelenkschmerzen, Arthritis, Seh- und Hörstörungen, Störungen des Immunsystems, multiple Sklerose u.a.m. können beobachtet werden.“

 

Für jeden Elektriker ist es ein Kardinalfehler Kupfer und Aluminium miteinander zu verbinden. In der Zahnmedizin wird auf die Kombination verschiedener Metalle keine Rücksicht genommen. Die Folge sind galvanische Reaktionen, d.h. wir sind ständig unter Strom und funktionieren wie eine Art Batterie. Wenn im Mund unedle Metalle wie Amalgam mit Edelmetallen wie Gold gemeinsam vorhanden sind, entstehen besonders starke Mundströme.Das biologische System des Menschen wird aufgrund der Strombildung negativ beeinflusst und stellt somit ein Risiko für Schädigungen im zentralen Nervensystem dar. Im Mundbereich kann es u.a. zu Schleimhautreizungen, Sensibilitätsstörungen oder zu einem brennenden Gefühl auf der Zunge kommen. Die galvanischen Dauerströme bauen elektromagnetische Felder auf, die die normale Zelltätigkeit stören. Verstärkt werden elektromagnetische Felder durch jedes elektrische Gerät, wie z.B. Handy, Mikrowelle, Fernseher, W- LAN Router, etc. Die ausgelöste Feldverstärkung dringt bis ins Gehirn und kann zu dramatischen Schädigungen, z. B. Epilepsie, Tumore, Demenz, etc. führen.

Quecksilber aus den Amalgamfüllungen (durch Speichelkontakt werden die Metalle gelöst) findet man häufig als anorganisch gebundene Substanz im Darm oder der Niere und außerdem als methylierte (= Schwermetall-Ionen können sich an die zelleigene DNA- Struktur setzen und diese schädigen) organische Verbindung im Fett, Nervengewebe und der Leber. Hauterkrankungen wie Neurodermitis, rheumatische Entzündungen an den Gelenken, neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose bis hin zu allerlei Krebsarten können die Folge sein.

Aus diesem Grund ist die Ausleitung der Schwermetalle teilweise sehr komplex, schwierig und belastet das Immunsystem. Dennoch ist sie notwendig, sollte jedoch unter bestimmten Vorkehrungen durchgeführt werden. Dazu gehört u.a. die Verwendung eines Kofferdams während der Extraktion beim Zahnarzt, die Beachtung der Mondphase (nur bei absteigendem Mond) sowie die Begleitung mit Chelaten wie Koriander, Bärlauch, Spirulina, etc. oder Infusionsbehandlungen.

Die ehemalige Fachärztin für innere Medizin Dr. med. Ingrid Fonk wies darauf hin: „Jeder Eingriff am Zahn ist zugleich auch ein Eingriff in das Immunsystem. Das erklärt, warum Zahnwerkstoffe fachübergreifend nahezu jedes Krankheitsbild auslösen können. Im wahrsten Sinne sind sie Störfaktoren mit übergeordneter Störfunktion.“ Die Universität Freiburg zeigte auch in ihren Studien deutlich, „dass Amalgamfüllungen bei der Entstehung von Alzheimer und Autismus eine wichtige Rolle spielen können. Beispielweise finden sich im Gehirn verstorbener Alzheimer- Patienten bei der Autopsie oft hohe Konzentrationen von Quecksilber. Schon geringe Mengen schädigen Nervenzellen in Zellkulturen.“

 

Seit Oktober 2016 gibt es ein EU- Gesetz das Silberamalgam als Zahnersatzstoff bei Kindern, Schwangeren und Stillenden verbietet. Bis mindestens 2022 gilt diese Verordnung, die es verbietet, Silberamalgam Füllungen einzusetzen. Bedenkt man, dass Metalle und andere Toxine auch plazentagängig sind, d.h. es kann im Mutterleib auf das Kind übertragen werden, so ist diese Entscheidung des EU- Parlaments eine logische Konsequenz. Neurologische Erkrankungen wie Epilepsie, ADHS, Demenz oder Multiple Sklerose sind nicht nur aufgrund der Metalle im Zahnbereich in den letzten Jahren signifikant gestiegen. Auch Impfungen, der Verzehr von Fisch oder verunreinigtes Leitungswasser tragen dazu bei, dass die Menge an Metallen im Organismus steigt und Schäden verursacht.

Mit Hilfe der Applied Kinesiology ist es mir möglich herauszufinden, ob eine Schwermetallbelastung vorliegt und vor allem WELCHE Ausleitungstherapie neben einer möglichen Zahnsanierung beim Zahnarzt erforderlich ist. Von diversen Infusionen, u.a. Calcium EDTA, Natrium EDTA bis hin zu Chlorella, Zeolith und verschiedene Ton- bzw. Heilerden etc. bietet der Markt viele verschiedene Ausleitungs- bzw. Therapiemöglichkeiten. Daher ist es wichtig herauszufinden, welche davon speziell bei Ihnen greift.

Nach einer Zahnsanierung (dringend auf die Standards achten, viele Praxen haben sich auf Amalgamentfernung spezialisiert) ist es ratsam, zunächst ein Zement Provisorium einsetzen zu lassen. 3 bis 6 Monate später sollte erst eine verträgliche Keramikfüllung dem Provisorium weichen. Die passende Keramikfüllung lässt sich natürlich mit Hilfe der Applied Kinesiology austesten, denn sie soll ja beschwerdefrei ein lebenlang im Mund verbleiben. Sprechen Sie mich gerne bei Bedarf an.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Stephan Wille

 

Literatur:

Dr. Rosemarie Mieg (2019), Krankheitsherd Zähne, AKSE Verlag und Stiftung Herdforschung 

Dr. med. M. Sc. Carmen Kannengießer (2009), Zahnmedizin ist Medizin – Zur Ganzheitlichkeit der Zahnmedizin, Wörthsee: AKSE Verlag

Dr med. Ingrid Fonk (2011), Krankheit ist messbar, Wörthsee: AKSE Verlag

Florian Schulze, Dr. Andreas Lozert, Lutz Höhne (2019): Strategiepapier für den Übergang zu quecksilberfreier Zahnmedizin in Deutschland, [online] https://www.ig-umwelt-zahnmedizin.de/wp-content/uploads/Strategiepapier_Dentalamalgam_2019-2.pdf  [30.04.2020]

OPTI-DENT GmbH: Galvanische Mundströme, [online] https://www.optimale-zahnbehandlung.ch/index.php/zahnersatz/zahnfuellung?start=13 [30.04.2020]

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