Schweinefleisch – ungeeignet und giftig für den menschlichen Organismus

 

Ob aus medizinischer oder religiöser Sichtweise, vom Verzehr von Schweinefleisch wird abgeraten, denn es ist für den menschlichen Organismus gesundheitsgefährdend.

Das glauben Sie nicht? Lesen Sie sich den folgenden Text gern zunächst durch.

Besonders der Konsum von (Schweine)Fleisch ist in Deutschland angesagter denn je, insbesondere während der Grillsaison. Typische Grippesymptome wie Husten, Müdigkeit oder Entzündungen der Nasennebenhöhlen, Gelenkschmerzen, Blinddarm-, Gallenblasenentzündungen, Gallenkoliken, akute und chronische Darmentzündungen und vieles mehr können durch Schweinefleisch ausgelöst werden.

Dr. Reckeweg, der Gründer der Homotoxinlehre (Homotoxin = Menschengifte) veröffentlichte die Publikation „Schweinefleisch und Gesundheit.“ und rät vom Verzehr von Schweinefleisch ab, sogar kleinste Menge wirken seiner Meinung nach giftig. In meiner täglichen Arbeit kann ich das nur bestätigen, dass Schweinefleisch häufig Ursache für viele Beschwerden ist. In seiner Veröffentlichung beschrieb er, dass während der mageren Jahre, während des 2. Weltkrieges und vor allem nach dem Krieg, die Menschen praktisch gesund waren. Es gab kaum (Schweine)Fleisch und somit auch praktisch keine Blinddarmentzündungen, Haut- oder Gallenblasenerkrankungen. Auch Rheuma, Bandscheibenleiden und ähnliche Erkrankungen waren Seltenheit geworden. An Fütterungsversuchen mit Mäusen konnte Dr. Reckeweg die toxischen Wirkungen des Schweinefleisches nachweisen: „Die mit Schweinefleisch ernährten Mäuse neigten extrem zu Kannibalismus. Mit zunehmendem Alter, nach einigen Monaten bzw. nach etwa einem Jahr, trat in größerem Umfang Krebs an verschiedenen Körperstellen auf.“

Das natürliche Schweinefleisch enthält Gift- und Belastungsfaktoren, die zu Entzündungen führen und als Homotoxin (Menschengift) anzusehen sind. Wachstumshormone, schwefelreiche Schleimsubstanzen, Histamine, sutoxische Fettsäuren (schweinegiftige Fettsäuren) und krebsfördernde Bestandteile sind das zusätzliche „Bonbon“ des Schweinefleischs. Interessanterweise können auch in den Schweinelungen Grippe-Viren übersommern und wer besonders im Winter mit ständigen Erkältungen zu kämpfen hat, sollte auf Schweinefleisch gänzlich verzichten.

Dr. Josh Axe ist Arzt für Naturheilkunde, Chiropraktiker und Ernährungswissenschaftler sowie ein bekannter amerikanischer Autor mit über 15 veröffentlichten Büchern zum Thema Ernährung. Zum Thema Schweinefleisch hat er auch eine klare Meinung auf seiner Homepage unter dem Titel „Why You Should Avoid Pork“ veröffentlicht. Dr. Axe begründet es unter anderem damit, dass das Schwein im Gegensatz zur Kuh durch den Verdauungsprozess die überschüssigen Giftstoffe nicht abbauen kann. Da Schweine außerdem keine Schweißdrüsen besitzen und die Toxine ausscheiden können, landen die unverdauten Giftstoffe in den Fettzellen und den Organen. Viele Giftstoffe werden auch nicht durch Kochen und Braten bei großer Hitze eliminiert.  Es führt sogar zur Bildung schädlicher Amine in dem Fleisch d.h. Fettsäuren werden durch das Erhitzen deformiert und wirken krebserregend.

Dr. Michael Greger ist ein amerikanischer Arzt und veröffentlichte das Buch „How not to die“. Auch er sieht den Verzehr von Schweinefleisch kritisch und rät davon ab. Schweinefleisch enthält viel Arachidonsäure, welches eine entzündungsfördernde Substanz ist und „die psychische Gesundheit durch eine Flut an Neuroinflammationen beeinträchtigen.“ Neben Schweinefleisch sind auch Hühnerfleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte reich an Arachidonsäure. Auch eine Veröffentlichung der CDC (Centers for Disease Control and Prevention - Behörde des US-amerikanischen Gesundheitsministeriums) mit dem Titel: „Viel Fleisch, viele Leiden: Veränderte Sichtweisen auf die Epidemiologie von Hepatitis E“ resümierte, dass Hepatitis Viren Typ E als Zoonose angesehen werden kann, d.h. dass die Viren von Tieren auf Menschen übertragen werden können. Schweine gelten als die häufigsten Wirte des Hepatitis- E- Virus.

 „Es ist so gut wie unmöglich, von irgendeiner chronischen Erkrankung zu genesen, während man in irgendeiner Form Schweinefleisch verzehrt, weil es einen hohen Fettgehalt aufweist.“ Schrieb Anthony William in seinem Bestseller „Mediale Medizin“ und ging den Ursachen der Krankheiten auf den Grund.

Auch der Nobelpreisträger und Krebsspezialist Harald zur Hausen warnt: „Wer viel rotes und verarbeitetes Fleisch isst, hat statistisch gesehen ein erhöhtes Risiko für Darmkrebs. Der Zusammenhang ist bereits länger bekannt, erst kürzlich haben Studien ihn erneut erhärtet.“

Verschiedene Lebensmittel u.a. Haribos, Apfelsaft (Ausnahme: naturtrüber Apfelsaft) sowie Hartkapseln enthalten Gelatine, dass aus Haut und Knochen von Schweinen gewonnen wird. Bitte vermeiden Sie auch Schweineschmalz beim Backen und genießen sie den Christstollen mit Butter- statt Schweineschmalz. Wer den „Sonntagsbraten“ so liebt oder während der Grillsaison nicht ausschließlich Gemüsespieße oder Bratwürste/ Bratlinge aus Hülsenfrüchten essen möchte, sollte auf Lamm oder Rind zurückgreifen und auf höchste Qualität achten! Aber auch hier sollten Sie dringlichst auf die Menge achten.

Wenn man den Konsum von Schweinefleisch noch religiös betrachtet, gilt es als unrein. "Vom Fleisch dieser Tiere dürft ihr nicht essen und ihr Aas dürft ihr nicht berühren", heißt es in der Bibel. Und auch der Koran kommt zu einer ähnlichen Einschätzung der Borstenvieh- Erzeugnisse. Ist das Wissen über das Fleisch also schon weitaus länger bekannt?!

Zu alldem kommt noch, dass diverse Problemstoffe, wie beispielsweise Hormone (Wachstumshormone, Adrenalin, etc.), Antibiotika oder Psychopharmaka sowie diverse Zusatzstoffe aus dem Mastfutter im Schweinefleisch lauern. Und noch ganz nebenbei, aber essentiell, sei gesagt: Schränkt man die Massentierhaltung ein, indem man den Fleischkonsum vermindert oder generell darauf verzichtet, würde auch das Weltklima enorm davon profitieren.

Als Heilpraktiker und Thüringer, dem die Thüringer Bratwurst (aus 100% Schweinefleisch) viele Jahre das Liebste war, kann ich mich nur den gesundheitlichen, religiösen oder klimatischen Gründen anschließen und sagen: Finger weg vom Schweinefleisch und deren Erzeugnisse.

Sehr gern berate ich Sie zu diesem Thema persönlich und begleite Sie auch bei der Ausleitung dieser sowie anderer Toxine.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Stephan Wille

 

Literatur:

Dr. Hans- Heinrich Reckeweg (2001), Schweinefleisch und Gesundheit, 12. Aufl., Aurelia-Verlag

Dr. Michael Greger (2016), How Not To Die, Narayana Verlag

Anthony William (2016), Mediale Medizin, 8 Auflage, München: Arkana Verlag

Dr. Josh Axe (2016): Why you should avoid pork, [online]  https://draxe.com/nutrition/why-you-should-avoid-pork/ [29.04.2020]

Der ORF (2019): Welt muss Ernährung umstellen, [online], https://orf.at/stories/3133052 [29.04.2020]

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