Orthomolekulare Medizin und Homöopathie

6F8A6305.jpg

Der zweifache Nobelpreisträger Dr. Linus Pauling prägte 1968 den Begriff „orthomolekular'' und definierte ihn wie folgt: ,,Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind.“ 

 „Orthomolekular“ bedeutet übersetzt die Einnahme der „richtigen“ (ortho-) Moleküle oder Substanzen. Die Gabe von hoch dosierten Einzelsubstanzen oder Kombipräparate kennzeichnen die orthomolekulare Therapie.

Mit Hilfe der Applied Kinesiology wird individuell und bedarfsgerecht, die richtige(n) Substanz(en) ermittelt.

Ziele der orthomolekulare Medizin:

  •  Vitalität und Leistungsfähigkeit zu erhalten

  •  Krankheiten zu vermeiden bzw. die Folgen bestehender Krankheiten zu vermindern

  •  Alterungsvorgänge zu verzögern und die Lebensdauer zu verlängern

  •  Gesundheit und Lebensqualität zu verbessern 

 

Risikogruppen für eine schlechte Vitaminversorgung:

  • Menschen mit erhöhter geistiger und körperlicher Anstrengung

  • Raucher und Menschen mit starkem Alkoholkonsum

  • Menschen die Schadstoff- und Umweltbelastungen ausgesetzt sind

  • ältere Personen und Personen mit Krankheiten 

  • Menschen mit falscher Ernährung (v.a. Fertigprodukte, Fast Food, etc.)

  • Etc.

In meiner Praxis berate ich Sie gern zu diesem Thema. Anhand Ihrer Beschwerden sowie der gefundenen Ursache mit Hilfe der Applied Kinesiology, können wir die wichtigsten Vitamine und Mineralstoffe austesten, um Ihren aktuellen Versorgungsstand zu verbessern.

 

Die Behandlung erfolgt entweder im Rahmen einer Infusionstherapie und/ oder durch orale Aufnahme.

Orthomolekulare Therapien vertragen sich sehr gut mit anderen Naturheilverfahren, zum Teil ermöglichen sie erst deren Wirkung. Mangelzustände an bestimmten Nährstoffen können eine Heilblockade darstellen und verantwortlich dafür sein, dass Akupunktur oder eine homöopathische Therapie wirkungslos ist. Der Organismus kann Heilreize besser annehmen, wenn Nährstoff-Mangelzustände ausgeglichen sind.

Eine Orthomolekulare Therapie ersetzt keine vollwertige Ernährung, sondern ergänzt sie. Die Grundlage der Nährstoffzufuhr muss auf jeden Fall die Ernährung mit gesunden, nährstoffreichen Lebensmitteln sein. 

6F8A6198-2.jpg
6F8A6300.jpg

Homöopathie

Im Gegensatz zur orthomolekularen Medizin, die auf der „grobstofflichen“ materiellen Ebene weitestgehend funktioniert, setzt die Homöopathie auf der „feinstofflichen“, energetischen Ebene wichtige Reize für den Gesamtorganismus, um die Selbstheilungskräfte anzuregen. Die Kombination aus Homöopathie und orthomolekularer Medizin ergänzt sich ideal. 

Die Homöopathie geht auf den deutschen Arzt Samuel Hahnemann zurück und ist schon über zweihundert Jahre alt. Dabei beobachtet man die Wirkungen einer chemischen Substanz oder eines Pflanzenauszugs am gesunden Menschen. Das homöopathische Heilmittel wird dann aus dieser Ausgangssubstanz hergestellt, indem man diese in mehreren festgelegten Schritten verdünnt. In der Sprache der Homöopathie nennt man dies „Potenzierung“. Je stärker die Verdünnung, desto höher ist die Potenz, also die Kraft der Arznei. Die Funktionsweise der Homöopathie folgt der sogenannten Ähnlichkeitsregel.

Mit Hilfe der Applied Kinesiology können individuelle Mittel ausgetestet werden, um ihren Körper zu unterstützen und die Krankheitsursache(n) zu beseitigen. Ihr Körper sucht sich gewissermaßen das oder die richtigen Mittel aus, indem er es über die Reaktion des Muskels beim Testen anzeigt. 

Gerne kombiniere ich abhängig der individuellen Diagnose weitere Therapien, zu denen ich mich weitergebildet habe, wie die Injury- Recall- Technik als enttraumatisierendes Verfahren, eine manuelle Technik mittels Triggerpunktbehandlung oder spezielle Infusionskonzepte.

Nicht die Krankheit, sondern die Gesundheit müssen wir pflegen."  - Dr. Lothar Burgerstein