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In unserer heutigen Gesellschaft nehmen die metallischen Belastungen ständig zu. Amalgamfüllungen (Quecksilber, Blei, Zinn, Kupfer), Titanstifte für Zahnimplantate, Goldlegierungen, Piercings, Wasserbelastungen (Blei, Kupfer, Fluor), Aluminium und Quecksilber in Impfstoffen uvm.

Herz- Kreislauf- Erkrankungen, Verschlusskrankheit der Beinarterien, Hauterkrankungen wie Neurodermitis, rheumatische Entzündungen an den Gelenken, neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Parkinson, etc. bis hin zu allerlei Krebsarten können die Folge von Leicht-/ Schwermetallbelastung sein.

Weitere Indikation für eine Chelat-Therapie sind u.a.:

  • Multiple Sklerose

  • Allg. Arteriosklerose (Gefäßverkalkung)

  • Beginnende Demenz

  • Chronisches Müdigkeitssyndrom

  • Fibromyalgie

  • Neurodermitis

  • Allergien

  • Burn-out

  • Erektile Dysfunktion

  • Verkalkung der Herzkranzgefäße (Koronare Herzkrankheit)

  • Darmerkrankungen wie M. Crohn und Colitis ulzerosa

  • Kinderwunsch

  • Wachstumsstörungen bei Kindern

Der Körper ist zunehmend mit Metallen und ihren Belastungen konfrontiert. Leicht- und Schwermetalle findet man häufig als anorganisch gebundene Substanz im Darm oder der Niere und außerdem als methylierte (= Schwermetall-Ionen können sich an die zelleigene DNA- Struktur setzen und diese schädigen) organische Verbindung im Fett, Nervengewebe und der Leber.

 

Mit Hilfe der Applied Kinesiology ist es mir möglich herauszufinden, ob eine Leicht- und/ oder Schwermetallbelastung vorliegt und vor allem WELCHE Ausleitungstherapie, neben einer möglichen Zahnsanierung beim Zahnarzt oder anderweitigen schulmedizinischen Behandlungen, erforderlich ist. Von diversen Infusionen, u.a. Calcium EDTA, Natrium EDTA bis hin zu Chlorella, Zeolith und verschiedene Ton- bzw. Heilerden etc. bietet der Markt viele verschiedene Ausleitungs- bzw. Therapiemöglichkeiten. Daher ist es wichtig herauszufinden, welche davon speziell bei Ihnen greift.

 

Was ist die Chelat- Therapie und Warum hilft Sie?

Die Chelat-Therapie wird seit über 50 Jahren weltweit erfolgreich praktiziert. Das Wort Chelat ist abgeleitet von dem griechischen Wort Krebs-schere oder zange. Chelatbildner sind Komplexe, die Metalle schnappen, sie in eine stabile Ringstruktur einschließen, an weiterer radikaler Aktivität hindern und sie auf natürlichem Weg über den Urin zur Ausscheidung bringen. Die EDTA- Chelat-Therapie ist ein ambulantes Heilverfahren, bei dem die synthetisch hergestellte Aminosäure Ethylene Diamine Tetra Acetic Acid (EDTA) zusammen mit bestimmten Mineralien und Vitaminen als intravenöse Infusion über 1-3 Stunden verabreicht wird. Während die Infusionslösung langsam durch unsere ca. 400.000km Blutgefäße zirkuliert, werden Metall-Ionen mit Bestandteilen von evtl. vorhandenen Plaques in eine Ringstruktur eingeschlossen und dann über die Nieren ausgeschieden. Eine gesunde Nierenfunktion sowie eine ausreichende Versorgung des Körpers mit Mikronährstoffen wie Kupfer und Zink sind dafür Voraussetzung.

Ziel der Chelat-Therapie:

Ziel einer Leicht- oder Schwermetallausleitung (Chelat-Therapie) ist es, chronische Leicht- und Schwermetallbelastungen zu entfernen und damit die Funktionen des Körpers und seiner Organe zu verbessern. Häufige Ausgangspunkte sind dafür eine verminderte Schilddrüsenfunktion und Kopfschmerzen bzw. Migräne. Auch immer wiederkehrende Darmbeschwerden bzw. Darmbesiedelungen mit Pilzen und/oder Parasiten können durch eine Schwermetallbelastung bedingt sein, weil der Darm durch die Schwermetalle vorgeschädigt und in seiner Leistungsfähigkeit eingeschränkt sein kann.

Vorteile einer Chelattherapie

Durch die Verringerung der Schwermetallbelastungen im Körper werden deren toxische Auswirkungen hauptsächlich auf das Immun-, Nerven- und Herzkreislaufsystem reduziert, wodurch der allgemeine Gesundheitszustand gebessert werden kann. Die Chelat-Therapie ist ein wichtiger Aspekt einer ganzheitlichen Entgiftungsbehandlung.


Eine Chelat-Therapie als begleitende Maßnahme bei Arterienverkalkungen wirkt im gesamten Herzkreislauf-System durchblutungsfördernd. Das ist wichtig, da Patienten, die nachweisbare Einengungen an einer Gefäßstelle haben (z. B. Halsschlagader, Herzkranzgefäße, Beingefäße), meist auch Durchblutungsstörungen an vielen anderen Stellen aufweisen.

 

Nicht alle davon können entdeckt und operativ beseitigt werden.

Nebenwirkungen und Durchführung

DMPS, Ca- Na EDTA und Na EDTA Infusionen sind bei richtiger Anwendung und Dosierung ungefährlich. Sie werden in meiner Praxis mit unterschiedlichen Stoffen u.a. Vitaminen, Aminosäuren und Glutathion kombiniert. Die Infusionen werden zur Ausleitung von Schwermetallen wie Aluminium, Antimon, Arsen, Blei, Cadmium, Eisen, Kobalt, Kupfer, Nickel, Palladium und Quecksilber usw. eingesetzt.

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Durchführung

 

Ca. 1 bis 3 Stunden dauern die Infusionen in der Regel und werden abhängig vom Beschwerdebild verabreicht. Je nach Ausmaß der Schwermetallbelastung und den Behandlungszielen wird die individuell sinnvolle Anzahl von Infusionen festgelegt. Die Durchführung der Chelattherapie erfolgt nach den Richtlinien der deutschen Akademie für Chelat- Therapie e.V. 

Für einen optimalen Heilungsverlauf kombiniere ich mit weiteren Therapieverfahren. Unter anderem nutze ich die Traumatherapie, orthomolekulare Medizin, Ernährungsmedizin sowie die Homöopathie zur Stärkung des Immunsystems.

Medikamente und Operationen

Die Chelat-Therapie lässt sich auch zusammen mit anderen Behandlungsformen für eine arterielle Verschlusskrankheit anwenden, wie z. B. "Blutverdünnern", Cholesterinsenkern, Medikamenten gegen Bluthochdruck oder Herzrhythmusstörungen, Sauerstofftherapien (Oxygenierung) und einer Vitalstofftherapie. Häufig kann man während oder nach einer erfolgreichen Chelat-Therapie auf die Einnahme bestimmter Medikamente ganz oder teilweise verzichten.

Auch nach Bypass-Operationen oder Stent-Implantationen ist die Chelat-Therapie ebenfalls möglich. Mit Hilfe der Chelat-Anwendungen können in vielen Fällen auch Bypass-Operationen vermieden werden. In dringenden Fällen sind operative Eingriffe meist nicht zu ersetzen. Ein weiterer Vorteil der Chelat-Therapie ist, dass sie im Gegensatz zu Gefäßoperationen bis in die kleinsten Blutgefäße des gesamten Körpers wirkt.

 

Wann sollte man keine Chelat-Therapie durchführen?

Schwere Nieren- und Leberfunktionsstörungen, z. B. erhöhte Nierenwerte (Kreatinin über 1,3), niedrige Nierenwerte (GFR unter 40), akute Infekte unter Antibiotika-Therapie, unbehandelte (=dekompensierte) Herzinsuffizienz, starke Herzrhythmusstörungen, ausgedehntes Aneurysma, Schwangerschaft und Demenz.

 

Begriffserläuterung:

Eine Leicht- und Schwermetallbelastung ist nicht zu verwechseln mit einer Vergiftung. Letztere stellt eine schwerwiegende, teils lebensbedrohliche Aufnahme großer Mengen von Leicht- oder Schwermetallen im Körper dar. Für eine Vergiftung gibt es laborchemische Grenzwerte.  
Mit einer Leicht- Schwermetallbelastung ist dagegen die über Jahre oder Jahrzehnte erfolgte kontinuierliche Anreicherung kleiner Mengen von Metallen im Körper gemeint. Die dadurch verursachten gesundheitlichen Folgen sind oft subtil und nicht immer nur den Metallen alleine zuzuordnen. So werden Metallbelastungen als mitverursachende Faktoren bei neurologischen Erkrankungen, der Arteriosklerose, Autoimmunerkrankungen, Muskel- und Gelenkentzündungen und anderen chronischen Beschwerden angesehen. Es ist fast unmöglich zu sagen, welche Mengen und Konzentrationen von Schwermetallen bei jedem einzelnen Menschen unbedenklich oder krankhaft sind. Erste Hinweise auf eine Schwermetallbelastung kann ein Urintest vor und vor allem nach einer Chelatinfusion sein, da eine bestimmte Menge an Schwermetallen durch die Infusion gebunden und über den Urin ausgeschieden werden.

Alpha Liponsäure (ALA)

 

Die alpha-Liponsäure ist neben dem Glutathion, Vitamin C und dem Coenzym Q10 einer der wirkungsvollsten Antioxidantien und hat die Fähigkeit, die Zellmembranen sowohl von innen als auch von außen zu schützen. Des Weiteren ist Alpha-Liponsäure in den Mitochondrien jeder einzelnen Körperzelle für die Energieproduktion notwendig.

Im Rahmen einer Chelattherapie kann die Alpha- Liponsäure unterschiedliche Schwermetallbelastungen wie z.B. Blei, Arsen, Kupfer, Cadmium, Nickel, Quecksilber, Kobalt, Eisen effektiv aus dem Organismus schleusen, indem sie sich mit den metallen verbindet und sie über den Leber- Galle- Darm Kreislauf ausleitet. ALA kann nicht im Urin nachgewiesen werden.  Sie hat die Eigenschaft, die Blut-Hirn-Schranke zu passieren, was therapeutisch vor allem bei Schwermetallbelastungen im Gehirn / zentralen Nervensystem von großem Vorteil ist.

ALA regeneriert Glutathion. Ein niedriger Glutathion Spiegel ist immer bei degenerativer Hirnschädigung und chronischen Erkrankungen nachweisbar. Alpha Liponsäure repariert und revitalisiert geschädigte Nerven-/ Hirnzellen.

 

Bei folgenden weiteren Anwendungsgebieten kann die Alpha Liponsäure eingesetzt werden:

  • Nervensystem

    • Demenz und Alzheimer

    • Parkinson

    • multipler Sklerose

    • Polyneuropathie

    • Regeneration geschädigter Nerven nach Chemo-/Strahlentherapie, bei Diabetes Typ II, etc.

  • Steigerung des Energiestoffwechsels

    • verbessert die Aufnahme von Glucose in die Muskelzellen zur Energieproduktion und reduziert den Glucoseeinbau in die Fettzellen, so dass weniger Fett gespeichert werden kann. Ziel: schnellere Regeneration und gesteigerte Leistungsfähigkeit

  • Zellschutz

  • Anti-Aging

    • Verlangsamt den Alterungsprozess durch Bindung freier Radikale

  • Lebererkrankungen:

    • Adipositas, Fettleber, Hepatitis C, etc.

    • unterstützt die Leberfunktion, stimuliert die Entgiftung und hilft bei Leberverfettung, Leberzirrhose und Leberfibrose

  • Arteriosklerose

  • Nach Herzinfarkt und/ oder Schlaganfall sowie Präventiv bei Herz- Kreislaufproblemen

    • Senkt den Blutdruck und wirkt entzündungshemmend

  • Augenprobleme

  • Raucher

  • Fibromyalgie

  • Asthma

  • Mukoviszidose (Zystische Fibrose)

  • Zungenbrennen (Burning Mouth Syndrome)

  • Gelenkerkrankungen

    • Osteoarthritis,

    •  Osteoporose

    • rheumatoide Arthritis

 

Anwendung:

Um die bestmögliche Wirkung der alpha-Liponsäure, vor allem im Rahmen schwerer bzw. fortgeschrittener Erkrankungen zu erzielen, sind wir als Praxis in der Lage, die alpha-Liponsäure per Infusion individuell an den Patienten angepasst zu verabreichen. Da wir dadurch entsprechend hohe alpha-Liponsäure-Dosen direkt - d.h. ohne Passage des Verdauungstraktes - in den Organismus bringen können, erzielen wir einen wesentlich höheren therapeutischen Effekt als über die herkömmliche orale Einnahme.

Infusion: Alpha Liponsäure 600mg

Infusionsdauer: Ca. 30 Minuten

Therapiedauer: abhängig vom Beschwerdebild, zwischen 2-10 Infusionen

 

Nebenwirkungen:

In zahlreichen Studien zur Alpha-Liponsäure sind keine unerwünschten Nebenwirkungen bis zu einer Dosierung von 2400 mg pro Tag aufgetreten.

„Quecksilber und seine Verbindungen stellen aufgrund ihrer Toxizität eine potentielle Gefahr für die Umwelt und die menschliche Gesundheit dar.“ so Florian Schulze, EU-Koordinator des Weltverbandes für quecksilberfreie Zahnmedizin.